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Pizzabrot

Die wohl bekannteste Brotart der italienischen Küche dürfte wohl das Pizzabrot sein. Dieser besondere Hefeteig, der sich gleichermaßen zum Belegen mit unterschiedlichsten Soßen und Zutaten als auch zum Brötchen backen eignet, ist einfach und schnell selbst zu machen – und schmeckt dabei doppelt so gut, wie ein gekaufter Teig, ganz zu schweigen von der gekauften Pizza.


Durch sein vergleichsweise neutrales Eigenaroma harmoniert dieser Brotteig mit den vielfältigsten Zutaten und macht die Pizza zu einem der variabelsten Gerichte der italienischen Küche überhaupt. Dabei ist es ganz dem persönlichen Geschmack überlassen ob die Pizza neben der typischen Tomatensoße mit Champignons, Salami, Schinken, diversen Gemüsearten, Meeresfrüchten oder auch Ananas belegt wird. Der Teig für Pizza und Pizzabrot schmeckt stets gut und passt sich den Belagzutaten und ihren Aromen harmonisch an.

Das Pizzabrot in Form kleiner Pizzabrötchen als Beilage zu anderen Speisen wird dagegen zumeist zusammen mit Kräuter- oder Knoblauchbutter gereicht. Dabei verleitet es mit seinem einfachen, aber leckeren Geschmack so manch einen Besucher im italienischen Restaurant dazu, während der Wartezeit so viel davon zu Naschen, dass die eigentlich bestellte Speise kaum mehr bewältigt werden kann.

Nichtsdestotrotz: kaum ein Besuch im italienischen Restaurant kommt ohne Pizzabrot aus, denn ohne Pizzabrot wäre das italienische Menü nur halb so lecker.

Grundrezept für Pizzabrot:

Pizzabrotteig

Pizzabrotteig @iStockphoto/JackJelly

Portionen: 6

Zubereitungszeit: 2 Stunden

Zutaten:
500 g Weizenmehl
20 g frische Hefe
10 g Salz
2 bis 3 EL Olivenöl
200 bis 250 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Zu Beginn wird die Hefe im warmen Wasser aufgelöst und zum zuvor gesiebten Mehl gegeben. Je grober das gewählte Weizenmehl ist, desto kräftiger und dem Brot ähnlicher wird der spätere Geschmack. Im Anschluss an die Vermischung von Hefewasser und Mehl kommen das Olivenöl und das Salz zur Teigmasse hinzu. Danach muss man den Teig gründlich durchkneten, bis ein geschmeidiger, jedoch nicht klebriger Teig entstanden ist.

Nun benötigt die Hefe Ruhe zum Gehen, wofür der Teig abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort abgestellt wird. Nach ungefähr einer Stunde kann man den Teig erneut kneten und wahlweise in der gewohnt runden Form auf ein leicht mit Mehl bestreutes Blech legen, alternativ das ganze Blech mit Teig ausrollen. Möchte man eine Pizza aus dem Brotteig backen, kann dieser nun nach Herzenslust mit einer Soße bestrichen und mit verschiedensten Zutaten belegt werden.

Dazu eigenen sich besonders Tomatensoßen sowie Salamischeiben, Schinkenstücke, Gemüsestücke und nicht zu vergessen ein guter Käse, beispielsweise Gouda oder Mozzarella. Edamer und andere kräftig schmeckende Käsesorten sollten nur bedingt für eine Pizza Verwendung finden, da ihr starkes Aroma schnell die Aromen anderer Zutaten überdeckt.

Für Pizzabrötchen hingegen werden aus dem Teig kleine Kugeln geformt und gleichmäßig auf dem Backblech verteilt. Dabei sollte ein Abstand für das Aufgehen der Pizzabrötchen mit bedacht werden.

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