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Italienische Weine

Neben Tafelwein (Vino da tavola) unterscheidet man in Italien zwischen D.O.C.-Weinen und D.O.C.G.-Weinen.


D.O.C.-Weine: Stammen aus gesetzlich genau bestimmten Anbaugebieten.(ca. 10% der gesamten Produktion)

D.O.C.G.-Weine: Werden zusätzlich durch eine Prüfungskommission überwacht, die die Weine regelmässig testet.

Bardolino: Schöner leichter Rotwein aus der Gegend von Verona, schmeckt jung am besten.
Durch Massenvermarktung hat der Bardolino leider das Image eines Billigweines bekommen.
Ein gehaltvoller Bardolino passt gut zu Nudelgerichten mit Fleischsoße sowie zu Kalb, Geflügel und Wild.

Barbaresco: Etwas leichter und weicher als der Barolo, steht ihm in der Qualität aber nur wenig nach.
Ein guter Wein zum Braten.

Barbera: Stammt von der gleichnamigen piemontesischen Traube. Der einfache Wein heisst „Barbera del Piemonte“, hochwertige Weine weisen mit ihrem Namen (z.B. „Barbera d’Asti“) auf das spezielle Anbaugebiet hin.
Der Barbera ist ein sehr kräftiger und körperreicher Wein.

Italienische Weine

Italienische Weine @iStockphoto/Cagri Özgür

Barolo: Der berühmteste Wein aus dem Piemont. Er wird aus der Nebbiolotraube gewonnen und muss mindestens drei Jahre im Fass reifen. Er ist sehr robust und gehaltvoll.

Brunello di Montalcino: Spitzenrotwein der Toskana.
Sehr kräftig und körperreich.
Sollte einige Stunden vor dem Trinken geöffnet und dekantiert werden.
Passt gut zu Fleisch, Geflügel und Wild.

Chardonnay: Berühmter Weißwein aus Trentino/Friaul.
Passt gut zu den Fischgerichten dieser Region.

Chianti: Der sicher berühmteste Rotwein Italiens.
Das Weinbaugebiet liegt im wesentlichen in den Provinzen Florenz und Siena. Kernstück ist die Zone des „Chianti Classico“.
Die jungen Weine sind kräftig, die älteren eher weich und samtig.
Diese schmecken zu dunklem Fleisch, Braten und Wild.

Dolcetto: Fruchtiger, weicher Rotwein aus Piemont.

Frascati: Der bekannteste Wein aus der Gegend südlich von Rom.
Man trinkt ihn zu allen Gängen eines Menüs.
Ist als „secco“ (trocken), „asciuto“ (mild) und „dolce“ (süß) erhältlich.

Gavi: Der einzig bekannte Weißwein des Piemont.
Wird aus der Cortese-Traube gewonnen.

Lambrusco: Bekanntester Rotwein der Emilia-Romagna.
Schmeckt nie gleich, da jedes Dorf seine eigene Kelter-Tradition hat.

Marsala: Wird aus verschiedenen weissen, gelegentlich auch dunklen Trauben hergestellt.
Es gibt ihn trocken, halbtrocken und lieblich.
Wird gerne als Aperitif serviert (18 Vol. % Alkoholgehalt).

Martina: Fruchtiger Weisswein aus dem Itria-Tal.
Jung und gut gekühlt passt er zu Fisch und Meeresfrüchten.
(auch als Martina Franca bekannt)

Orvieto: Der bekannteste Weißwein Umbriens. Seine Heimat sind die Hügel westlich des Tibers.
Früher meist lieblich, wird der Orvieto heute vorwiegend trocken getrunken.
Passt gut zu Fisch, aber auch zu kräftigen Gerichten.

Prosecco: Hat sich in letzter Zeit zu einem Renner entwickelt. Ein leichter, prickelnder Perl- oder Schaumwein aus dem Gebiet der Provinz Treviso.
Schmeckt gut gekühlt als Aperitif sowie zu Antipasti und Fischgerichten.
Gibt es auch als „normalen“, stillen Wein.

Soave: Mit der bekannteste Weißwein Italiens, der östlich von Verona gekeltert wird.
Typisch ist sein trockener, leicht an Mandeln erinnernde Geschmack.
Passt gekühlt bestens zu Fisch und Meerestieren.

Teroldego: Ein sehr charaktervoller Rotwein aus Trentino.
Qualitativ nicht ganz so hochwertig wie die Weißweine dieser Region, erreicht aber trotzdem ein hohes Niveau.

Tocai: Ausgezeichneter Weißwein aus dem Friaul, der vorallem gut zu Fisch passt.
Hat aber nichts mit Tocayern aus Ungarn gemein.

Torgiano: Einer der edelsten Weine Umbriens.
Gibt es als Rot- und Weißwein. Deshalb sowohl für Fisch- als auch für Fleischgerichte geeignet.

Valpolicella: Ebenso wie der Bardolino ein leichter, samtiger Rotwein, der jung als Begleiter zu Nudelgerichten und Fleisch passt.

Vermentino di Gallura: Einer der besten Weißweine Sardiniens.
Hat einen trockenen, leicht bitteren Geschmack und passt gut zu Fisch.


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