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Focaccia (Crescentina)

Focaccia ist in einigen Regionen Italiens auch als Crescentina oder Schiacciata bekannt. Dabei handelt es sich um ein typisch italienisches Fladenbrot. Es sollte jedoch nicht mit der Piadina verwechselt werden, welche mit deutlich mehr tierischem Fett (Schmalz) hergestellt wird und als Treibmittel traditionell Hirschhornsalz, modernes Backpulver oder Natron nutzt.

Das Focaccia hingegen wird unter Mithilfe von Hefe hergestellt. Es handelt sich dabei um einen relativ einfachen Hefeteig, welcher in der schnellsten Variante mit Olivenöl und Salz gebacken wird. Bisweilen nutzt man jedoch auch Kräuter oder kleine Gemüsestückchen zum Verfeinern des Focaccia-Teiges. In dieser Brotart sieht man eine Art Vorläufer der heutigen Pizza, da sie ebenso wie die Pizza mit unterschiedlichen Belägen serviert werden kann.

Focaccia

Focaccia @iStockphoto/giuseppe perrone

Portionen: 4

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden

Grundrezept für Focaccia:

Zutaten:
450 g Weizenmehl
20 g Hefe
2 EL Olivenöl
eine Prise Salz
etwas lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Für die Zubereitung von Focaccia muss die Hefe in etwas lauwarmem Wasser gelöst werden. Im Anschluss stellt man daraus mit dem gesiebten Mehl, dem Salz und dem Öl einen glatten Teig her. Dieser muss nach der Verarbeitung ungefähr eine Stunde an einem warmen Ort ruhen, damit die Hefe den Teig aufquellen lassen kann. Den Teig kann man nun erneut kneten, auf einem Blech ausrollen und im vorgeheizten Backofen je nach Dicke des Teigs bei 200 bis 240 Grad ungefähr 15 Minuten ausbacken.

Variieren lässt sich der Teig sehr einfach durch die Beigabe von verschiedenen Kräutern, Gewürzen und klein geschnittenen Gemüsestückchen (klein gewürfelt), welche in den Teig eingearbeitet werden. Beliebt ist hierbei die Verwendung der typisch mediterranen Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin, Salbei und Kümmel oder im Bereich des Gemüses Knoblauch, Zwiebeln, Zucchini, Paprika sowie Tomaten (ohne Haut und Kerngehäuse).

Eine weitere Variante ist auch die Teilung des Teiges vor dem Ausrollen (beide Teigkugeln ebenfalls einige Minuten ruhen lassen), eine Hälfte ausrollen, mit den Beigaben bestreuen (Gemüsestücke, Käse, Schinken oder ähnliches) und die zweite, inzwischen auf einer glatten Fläche ausgerollte Teighälfte darüber legen. Diese sollte ein wenig kleiner sein als die untere Teiglage und sozusagen nur den Belag bedecken. Damit das Brot entsprechend gleichmäßig durchbacken kann, sollte man dabei in regelmäßigen Abständen den oberen Teig mit dem Finger tiefer eindrücken. Auch mit Käse kann in solcher Form verfahren werden. Als Käsefüllung eignen sich beispielsweise Pecorino, Parmesan oder Mozzarella.

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