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Grissini

Grissini dienen in der italienischen Küche sowohl als Appetitmacher als auch für den kleinen Hunger zwischendurch. Es handelt sich dabei um die dünnen, langen Brotstangen, wie sie auch bei uns in einer Vielzahl von italienischen Restaurants den Gästen angeboten werden, während sie auf ihr bestelltes Essen warten.

Den Ursprung der Grissini sieht man im 14. Jahrhundert in der Region um Turin. Heute sind sie allerdings in fast ganz Italien bekannt und aus der italienischen Küche nicht wegzudenken.

Grundrezept für Grissini:

Grissini

Grissini @iStockphoto/enisy

Portionen: 8

Zubereitungszeit: 2 Stunden

Zutaten:
500 g Weizenmehl
2 TL Salz
20 g Hefe
120 ml Olivenöl
150 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Für die Herstellung des leckeren Knabbergebäcks Grissini muss man erst die Hefe in lauwarmem Wasser lösen und dieses mit dem Olivenöl vermischen. Das gesiebte Mehl wird in einer Schüssel mit Wasser, Öl und Hefe schrittweise vermischt, das Salz erst danach dem restlichen Teig beigegeben und anschließend mit den Händen ein gleichmäßiger, geschmeidiger Teig erarbeitet. Wie bei den meisten italienischen Brotzubereitungen beziehungsweise generell bei Teigarten mit Hefe muss auch dieser Teig abgedeckt ruhen – im Fall der Grissini sollte man dem Teig ungefähr eine Stunde Ruhe gönnen.

Anschließend kann man den Teig erneut kneten und in kleine Stücke (ungefähr so groß wie eine Walnuss) teilen, welche auf einer mit Mehl bestreuten Fläche jeweils zu kleinen Stangen geformt werden. Der Durchmesser sollte bei den ausgerollten Stangen ungefähr einen Zentimeter betragen.

Während man nun die Stangen abgedeckt erneut ungefähr eine viertel Stunde ruhen lässt, wird der Backofen auf 180 bis 200 Grad vorgeheizt. Die Stangen legt man auf ein bemehltes oder gefettetes Backblech und lässt sie 12 bis 15 Minuten backen. Man sollte sie jedoch nach ungefähr zehn Minuten einmal drehen, damit sie von allen Seiten eine gleichmäßige Färbung bekommen.

Leckere Varianten entstehen durch das Bestreuen des noch ungebackenen Teiges mit unterschiedlichen Zutaten wie beispielsweise Mohn, Käse, Sesam, Nüsse, Kräuter oder Gewürzmischungen – hierbei sollte man sich von seinem persönlichen Geschmack leiten lassen.

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