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Cassata

Cassata ist eine Art Käsetorte und stammt – wie viele andere italienische Süßspeisen – aus Sizilien. Es ist eine typische italienische Schichttorte, die ursprünglich nur zu Ostern und für Hochzeiten zubereitet wurde. Eine Creme aus Ricotta und Zucker wird dabei abwechselnd mit Biskuit geschichtet. Das Biskuit ist dabei eine Art Sandkuchen und kann auch in etwas Likör getränkt werden. Nachdem die Torte erkaltet ist, wird sie gestürzt und mit einem Zuckerguss oder Schokolade überzogen. Die Abkühlung dauert allerdings bereits mindestens vier Stunden. Daher sollte die Cassata lange genug vor dem Servieren zubereitet werden. Anschließend wird die Torte noch üppig mit kandierten Früchten verziert.

Cassata

Cassata ©iStockphoto/lauro55

Häufig wird sogar der Seitenrand verziert – zum Beispiel mit gehackten Pistazien. Diese Verzierungen sind meist relativ traditionell gehalten und erinnern an den Barock. Aufgrund der Verzierungen ist die Zubereitung sehr aufwendig und erfordert viel Geschick. Häufige Variationen von Cassata werden mit Pistazien, Pinienkernen, Schokolade, Zimt, Orangenblütenwasser oder Orangenlikör verfeinert.

Der Legende nach wurde Cassata bereits vor ca. 1000 Jahren erfunden. Außerdem wurde die Süßspeise in einer Synode von Mazara aus dem Jahr 1575 als unverzichtbare Süßspeise zu Ostern erwähnt. Cassata ist eine typische Süßspeise zu Ostern. Sie sollte anfangs die Zeit nach dem Fasten versüßen. Mittlerweile wird Cassata jedoch das ganze Jahr über angeboten.

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