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Italienische Tischkultur

Das typische Abendessen in Italien besteht aus drei Gängen und beginnt erst gegen 20 Uhr. Daran orientieren sich auch italienische Restaurants, die häufig über den Nachmittag schließen und abends erst gegen 19 Uhr wieder öffnen. Vor dem Abendessen bevorzugen es die Italiener, einen kleinen Aperitif in einer kleinen Bar zu sich zu nehmen. Ein typischer Aperitif ist zum Beispiel Campari-Soda. Er wird zusammen mit salzigen kleinen Snacks serviert.

Das Dinner besteht dann aus Antipasti als Vorspeise, einem Hauptgericht aus stets frischen Zutaten und einem kleinen Dessert zum Schluss. Das Menü wird dann häufig am Ende noch mit einem Grappa abgerundet. Neben dem typischen Menü zum Dinner oder Abendbrot haben die Italiener auch noch weitere kulinarische Highlights in ihren Tagesablauf eingebaut. Sonntags zum Beispiel etabliert sich auch in Italien immer mehr der Brunch. Allerdings ist der italienische Brunch – im Gegensatz zum amerikanischen – eher reich an Süßspeisen und salzigen Gerichten, als an Eiern und Speck. Diese werden abwechselnd zu sich genommen und mit zahlreichen Kaffeevariationen kombiniert. Das schöne am Brunch ist auch in Italien die lange Zeit, die man zusammen am Tisch verbringt und sich mit Schlemmereien verwöhnen kann.

Italienische Tischkultur

Italienische Tischkultur ©iStockphoto/sugar0607

In Italien gehört zum nachmittäglichen Kaffee auch eine kleine süße Köstlichkeit. Dies kann ein kleiner Keks, zum Beispiel ein Amaretti, aber auch ein ganzen Stück Kuchen sein.

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