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Italian Basics – Rezension

Wer Italien hört, der denkt an wundervolles Essen, Sonne, Wein und dolce vita. Mit dem vorliegenden Buch holen Sie dieses Gefühl in Ihre Küche. Seit über 10 Jahren bringt der Verlag Gräfe und Unzer aus München seinen Lesern die kulinarischen Genüsse der verschiedensten Länder nahe. Mit diesem Buch nimmt GU seine Leser nach Südeuropa in das Land der Zitronen und Pomeranzen.

Das Buch ist in einem angenehm lockeren Ton geschrieben und macht großen Spaß zu lesen. Die über 100 Rezepte sind sehr vielseitig und auch ohne Kochausbildung gut nachzukochen. Viele farbige Fotografien, zahlreiche Tipps und viele witzige Geschichten machen das Buch zusätzlich interessant und zu einem Lesevergnügen. Dabei ist das Buch auch für Neulinge geschrieben, die in der Küche keine oder nur wenig Erfahrung haben. Der kulinarische Dolmetscher bringt den Lesern nebenbei auch die wichtigsten italienischen Begriffe bei.

Wie die anderen Bücher aus der Basics-Reihe beginnt auch dieses mit einer ganzen Menge Lebensgefühl und schon nach kurzer Zeit wird man es kaum erwarten können, sich an den Herd zu stellen und loszulegen. Blutige Anfänger sollten sich allerdings zuerst mit den ausführlichen Grundlagen vertraut machen, bevor sie den Kochlöffel schwingen.

Die Rezepte führen die Leser in sieben Kapiteln durch die Leckerbissen der italienischen Kochkunst. Wundervolle Vorspeisen lernen die Freunde der italienischen Küche im Kapitel ‚Antipasti’ kennen. Wohlschmeckende Köstlichkeiten wie Zwiebeln in Balsamessig machen Lust auf weitere Gaumenfreuden. Lassen Sie sich nicht von dem Untertitel des Kapitels ‚Vor dem Essen’ täuschen. Italienische Vorspeisen sind derart vielseitig, dass man auch ohne Hauptspeise mit einem glückseligen Lächeln zurückbleibt.

Italian Basics

Italian Basics

Das zweite Kapitel ‚Pasta’ bringt uns das nahe, was die meisten von uns mit Italien verbinden. Wundervolle Nudelgerichte mit aromatischen Saucen. Wer die Pestosaucen aus diesem Buch zu Pasta genießen darf, wird nie wieder zu fertigen Produkten aus Gläsern greifen.

‚Risotto und mehr’ macht uns mit einem Hochgenuss der italienischen Küche bekannt. Nach diesem Kapitel wird man Reis nicht mehr nur schnöde als Beilage zu einem Gericht haben wollen. Doch Obacht: Ein gutes Risotto verlangt die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Kochs.

Im Kapitel ‚Suppen und Gemüse’ lernen wir die Vielfalt der frischen Küche zu schätzen. Ob Minestrone oder Auberginengratin, hier haben auch überzeugte Fleischesser Freude an frischem Gemüse.

Mit Meeresfrüchten geht es weiter in den Rezepten. Die Lage des Landes bringt es mit sich, dass die Italiener wahre Meister im Zubereiten von Fisch und anderem Meeresgetier sind. Wer jemals in einem Restaurant an zähen Calamari verzweifelt ist, sollte unbedingt das Tintenfischragout aus diesem Buch probieren.

Um Fleisch geht es im nächsten Buchkapitel. Wer seine Gäste mit Gerichten wie Rinderschmorbraten in Rotwein verwöhnt, wird sich nach dem Mahl weder vor Lobeshymnen, noch vor Heiratsanträgen retten können.

Das letzte Kapitel ‚Dolci’ verführt uns mit süßen Köstlichkeiten und ist für ein perfektes Mahl ein Tüpfelchen auf dem ‚i’. Hier finden sie traumhafte Gaumenschmeichler und süße Versuchungen, die jedes Menü krönen.

Das Buch ist eine wahre Fundgrube für die Fans der italienischen Küche und des dolce vita. Zahlreiche Varianten zu den Rezepten sorgen dafür, dass keine Langeweile beim Kochen aufkommt.

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