Rezept Sardische Torrone
Portionen: 8
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 60 Minuten
Zutaten:
750 ml Süße Sahne
300 g weißer Zucker
1 Vanilleschote
50 g Haselnüsse
100 g gemischte kandierte Früchte
1 Tafel weiße Schokolade
Beschreibung:
Die sardische Torrone ist eine Süßigkeit. Sie kommt von der italienischen Insel Sardinien und wird im Originalrezept mit sardischem Wildblütenhonig zubereitet. Da dieser sehr teuer und schwer erhältlich ist und die Zubereitung mit Honig zudem noch viel komplizierter ist, wurde das Originalrezept abgewandelt. Die Torrone ist sehr süß und sehr gehaltvoll, sodass man nicht zu viel dieser köstlichen Süßigkeit essen sollte. In Sardinien wird sie traditionell das ganze Jahr bereitet, zu Weihnachten werden jedoch besonders aufwendig Torrone gemacht.
1. Die Schokolade grob hacken.
2. Die kandierten Früchte in kleine Würfel schneiden und in etwas lauwarmen Wasser einweichen, damit die Früchte weich werden.
3. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen.
4. Die Haselnüsse halbieren.
5. Die Sahne, den Zucker und das Vanillemark in einem Topf aufkochen und einreduzieren lassen. Gelegentlich umrühren und etwa 20 Minuten köcheln lassen.v
6. Die halbierten Haselnüsse und die klein geschnittenen kandierten Früchte dazugeben und unterrühren.
7. Die Schokolade dazugeben und unter rühren schmelzen lassen.
8. Ein Backpapier auf ein Backblech legen und die Masse auf das Backblech gießen. Das ganze mithilfe eines Spachtels etwa 1 cm dich ausstreichen und fest werden lassen.
9. Ist die sardische Torrone hart, kann man sie entweder mit dem Messer in Stücke teilen oder aber mit Formen ausstechen.
Lagert man die sardische Torrone kühl und trocken kann man sie zwischen 2 und 3 Wochen aufbewahren.
Tipp: Eine besonders schöne und festliche sardische Torrone erhält man, indem man eine Kastenform mit der Hälfte der Torronomasse befüllt. Nun legt man in die Mitte verschiedene kandierte Früchte, diese werden so angeordnet dass nach dem aufschneiden ein Muster entsteht. Dann wird die zweite Hälfte der Torronemasse darübergeben, die Oberseite kann auch mit Früchten dekoriert werden. Nach dem Erstarren wird die Torrone wie ein Kuchen aufgeschnitten.
