Latium & Rom

Die Hauptstadt Rom blickt auf eine jahrtausendalte Kochkunst zurück, die sich aus unterschiedlichsten Einflüssen speist. Auffallend ist, dass es hier nicht einen Unterschied zwischen der Küche für die gehobenen Stände und der Küche der Bevölkerung gibt. Die römische Küche zeichnet sich durch eine klassische Eleganz aus, die überzeugend Weltläufigkeit mit Einfachheit paart.


Die Stadt hat eine Reihe von Spezialitäten hervorgebracht, die auch in der umgebenden Region Latium gepflegt werden. Dazu zählen Saltimbocca alla romana, in Butter gebratenes Kalbsschnitzel mit Salbei und Zitrone, oder Baccalà alla romana, in Milch eingelegter Klippfisch, der mit einer Mehlpanade frittiert wird. Ebenso der Coda alla vaccinara, in Wein geschmorter Ochsenschwanz.

Die Römer schätzen herzhafte Aromen und opulente Soßen. Viele der Zutaten stammen aus Latium, vor allem Gemüse, Kräuter und Lamm. In Latium gibt es eine ausgedehnte Schafszucht, sodass es außer dem traditionellen Osterlamm viele weitere Lammgerichte gibt, die, vor allem in Latium, hervorragende Spezialitäten sind. Beispielsweise Agnello brodettato, das ist Lammfleisch mit rohem Schinken, geschmort in einem Weißwein-Kräuter-Sud, angerichtet mit einer Soße aus Eigelb, Kräutern und Zitronensaft.

Weitere kulinarische Leckerbissen aus der Ewigen Stadt sind Spaghetti alla carbonara, mit Fleisch gefüllte Cannelloni, Penne all'arrabbiata, mit Chilischoten gewürzte Nudeln, und Fettuccine al burro, hausgemachte Bandnudeln, die mit reichlich Butter und Parmesan angerichtet werden. Die Römer verwenden nicht allein Olivenöl, sondern auch Butter, Schweineschmalz und Speck zum Braten und Garen.

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