Der Olivenbaum Olea europaea
Der immergrüne Olivenbaum entstammt in seiner Urform dem heutigen Anatolien, kommt aber durch die Kultivierung durch den Menschen mittlerweile in den gesamten Tropen und Subtropen vor. Er bevorzugt milde, frostfreie Winter und kann große Hitze vertragen.
Er wächst nur langsam, bildet dabei aber neben sehr tief reichenden Wurzeln eine weit verzweigte Krone und wird in freier Natur bis zu 20m hoch und über zweitausend Jahre alt. Als Kulturpflanze wird er üblicherweise auf ca. 7-8m beschnitten, um die spätere Olivenernte einfacher zu gestalten.
Olivenbäume werden meistens über Stecklinge vermehrt, seltener durch die Samen selbst. Ein aus Samen gezogener Olivenbaum blüht erst nach 5-7 Jahren. Er trägt dann üblicherweise ziemlich kleine Früchte und taugt somit ohne Veredelung kaum für den kommerziellen Einsatz. Der Ertrag eines Baums besteht dann je nach den saisonalen Wachstumsbedingungen aus 15-50kg Früchten, was etwa 3 bis 10 Liter fertigen Olivenöls entspricht.
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