Typische Gewürze der italienischen Küche
Von alters her gehören Gewürze zu den teuren und sehr begehrten Kochzutaten, schätzte man sie doch sehr für ihre konservierende und den Geschmack verbessernden Wirkung. In einer Zeit, in der die Haltbarmachung von Lebensmitteln sehr schwierig war und somit jahreszeitlich bedingt teilweise nur einfache Getreidegerichte zur Verfügung standen, wurde für ihr exotisches Aroma - oder im Falle von Safran auch für ihre Farbe - im wahrsten Sinne des Wortes gemordet.
Denn die bekanntesten unter den Gewürzen stammen aus fernen Ländern - Ceylon, Indien, Java und Afrika - nur wenige sind in Europa selbst beheimatet. Entsprechend mussten sie per Schiff oder auf Karawanenwegen über weite Wege herangeschafft werden, denn Alternativen gab es kaum unter den heimischen Kräutern. Wenn es sie doch gab, waren sie aber bei weitem nicht so populär wie die Importe.
So wurde allein durch die Nachfrage von reichen Römern (Pfeffer wurde beispielsweise über grundsätzlich alles gestreut, nur um seinen Reichtum zu zeigen) und den späteren italienischen Stadtstaaten ein Jahrhunderte lang florierendes Geschäft betrieben. Der Abfluss von Geld aufgrund des Bedarfs an Gewürzen und anderen Luxusgütern führte schon mehrmals zum Beinahe-Bankrott des späten römischen Reichs und anderer Nationen. Entlang der Handelsrouten entstanden große Reiche - und vergingen auch wieder - geblieben ist die Tatsache, dass durch den traditionellen Gewürzhandel die Gewürze in der italienischen Küche noch tiefer verankert sind als beispielsweise in der deutschen Küche.
- Italienische Kräuter und Gewürze
- Italienische Kräuter
- Salvia - Salbei
- Rosmarino - Rosmarin
- Origanum & Maggiorana - Oregano und Majoran
- Basilico - Basilikum
- Timo - Thymian
- Prezzemolo - Petersilie
- Menta -Minze
- Aneto - Dill
- Finocchio - Fenchel
- Typische Gewürze der italienischen Küche
- Aglio - Knoblauch
- Pepe nero - schwarzer Pfeffer
- Noce moscata - Muskatnuss
- Zafferano vero - Safran
- Alloro - Lorbeerblatt
