Rosmarino - Rosmarin
Rosmarin - der Name bedeutet so viel wie "Tau des Meeres" - gedeiht im mediterranen Klima sehr gut, entsprechend häufig ist dieser immergrüne Strauch mit seinen lavendelblauen, den Tau sammelnden Blüten an italienischen Hügeln und Bergen zu finden. Aber auch in Gärten und auf Terrassen findet sich häufig ein Topf mit einem kleinen Rosmarinstrauch, verströmt er doch einen wundervollen, an Baumharz und Eukalyptus erinnernden, überaus frischen Duft. Obwohl man für viele Gerichte dank des intensiven Aromas nur geringe Mengen benötigt, wäre die italienische Küche ganz ohne Rosmarin nicht denkbar.
Auch hier bietet sich die Verwendung möglichst frischer Rosmarinblättchen oder -zweige an, denn sie sind zart, lassen sich im Gegensatz zur getrockneten Variante (am besten in Wasser oder Öl etwas einweichen lassen) leicht hacken und harmonieren gut mit den restlichen Zutaten. Natürlich kann man auch mit getrockneten Zweigen etwas anfangen - will man zum Beispiel ein im Ofen backendes Huhn mit dem Bratensaft bestreichen, kann dafür ein Sträußchen aus trockenen Rosmarinzweigen verwendet werden. Das Huhn bekommt auf diese Weise einen Hauch vom Rosmarin-Aroma ab. Ebenso kann man mit einer zarten Lammkeule oder auch einem Meerfisch verfahren. Alternativ lässt sich mit einem Zweig auch die Füllung eines Huhns oder Wildvogels würzen. Genau wie Salbei verträgt Rosmarin eine längere Garzeit und kann deswegen schon zu Beginn dem Gericht beigefügt werden.
Benötigt man häufiger dieses Aroma, kann man sich auch ein Fläschchen mit Rosmarinöl anlegen, dazu muss man einfach nur ein bis zwei Zweige in ein kleineres Fläschchen guten, nativen Olivenöls stecken. Nach ungefähr zwei Wochen Ruhezeit in einer dunklen Ecke erhält man daraus dann ein vorzügliches Rosmarinöl, das perfekt auf "insalata di pomodoro", den beliebten Tomatensalat aus frisch aufgeschnittenen Tomatenscheiben, abgezupften Basilikumtrieben, Zwiebelringen, Salz, Pfeffer und etwas Balsamico passt. Ebenso gut eignet sich dieses Öl zum Abschmecken einer Minnestrone bei Tisch.
Weiterhin kann man Rosmarin in Salz einlegen und damit konservieren, genau wie Basilikum und Salbei auch. Dazu schichtet man in einem Einmachglas einfach abwechselnd die noch nicht abgewaschenem Blätter und grobes Meersalz übereinander, bis das Glas voll ist. Obenauf kommt noch eine dicke Schicht Salz, bevor das Glas fest verschlossen wird.
- Italienische Kräuter und Gewürze
- Italienische Kräuter
- Salvia - Salbei
- Rosmarino - Rosmarin
- Origanum & Maggiorana - Oregano und Majoran
- Basilico - Basilikum
- Timo - Thymian
- Prezzemolo - Petersilie
- Menta -Minze
- Aneto - Dill
- Finocchio - Fenchel
- Typische Gewürze der italienischen Küche
- Aglio - Knoblauch
- Pepe nero - schwarzer Pfeffer
- Noce moscata - Muskatnuss
- Zafferano vero - Safran
- Alloro - Lorbeerblatt
