Pepe nero - schwarzer Pfeffer

Die Schärfe des schwarzen Pfeffers liegt in dem Inhaltsstoff Piperin begründet, einem zu 5-9% enthaltenen Alkaloid, das den Stoffwechsel anregt und antimikrobiell wirkt. Die kleinen grünen, wie in Trauben zusammenhängenden Steinfrüchte des Pfefferstrauchs werden in den Erzeugerländern Indien, Indonesien, Malaysia und Brasilien kurz vor der Reife geerntet und in der Sonne getrocknet. Die Schale verfärbt sich dann schwarz und enthält gegenüber dem reif geernteten, von seiner Schale befreiten weißen Pfeffer wesentlich stärkere, aber auch weniger komplexe Aromen ohne störenden Beigeschmack.


Schwarzer Pfeffer sollte immer im Ganzen gekauft werden und dann erst kurz vor der Verwendung gemahlen werden, bereits fertig gemahlener Pfeffer aus dem Streuer mag zwar für ein Picknick im Freien noch vertretbar sein, aber gehört nicht in eine italienische Küche. Gerichte wie "pollo alla diavola", das teuflisch scharfe Hühnchen gelingen mit so einem "Pfeffer" erst gar nicht.

Benötigt ein Gericht lange Garzeiten, nimmt man bevorzugt ganze Pfefferkörner, da sich sonst die Aromen nach einiger Kochzeit völlig verlieren. Braucht man ganze Pfefferkörner in einer kalten Sauce, kann man auch auf grünen Pfeffer zurückgreifen, den in Wasser eingelegten, ebenfalls unreifen Pfefferfrüchten. Grüner Pfeffer passt exzellent zu Wildente und harmoniert gut in Butter- und Sahnesaucen.

- Italienische Kräuter und Gewürze
- Italienische Kräuter
- Salvia - Salbei
- Rosmarino - Rosmarin
- Origanum & Maggiorana - Oregano und Majoran
- Basilico - Basilikum
- Timo - Thymian
- Prezzemolo - Petersilie
- Menta -Minze
- Aneto - Dill
- Finocchio - Fenchel
- Typische Gewürze der italienischen Küche
- Aglio - Knoblauch
- Pepe nero - schwarzer Pfeffer
- Noce moscata - Muskatnuss
- Zafferano vero - Safran
- Alloro - Lorbeerblatt

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