Alloro - Lorbeerblatt
Den Status, den Lorbeer einst im alten Rom einnahm verdeutlicht der Lorbeerkranz als Zeichen für siegreiche Feldherren. Später trugen auch die Kaiser und verdiente Sportler dieses Symbol auf dem Kopf, während im gemeinen Volk damit offene Wunden und Flohbisse behandelt wurden.
Aber natürlich ist auch Lorbeerblatt, das von den häufig wild wachsenden Sträuchern geerntet wird, schon seit Urzeiten in der italienischen Küche vertreten, dabei wird immer getrocknetes Lorbeerblatt verwendet. Apicius beschreibt zum Beispiel ein Rezept für Wildschwein, das in mit viel Lorbeerblatt gewürztem Meerwasser gekocht wird. Assoziationen mit Asterix und vor allem Obelix drängen sich da auf, aber es handelt sich wirklich um einen Teil eines überlieferten römischen Rezepts.
Frische Blätter sind üblicherweise sehr bitter und eignen sich erst nach einer Trocknungszeit für den typischen Einsatz in Suppen, Brühen, in Bratensaucen, Schmorpfannen, Füllungen, auf Fleischspießen und in ganzen Fischen. Die Blätter werden generell gleich zu Zubereitungsbeginn beigefügt und dann erst kurz vor dem Servieren wieder aus der Speise entfernt.
- Italienische Kräuter und Gewürze
- Italienische Kräuter
- Salvia - Salbei
- Rosmarino - Rosmarin
- Origanum & Maggiorana - Oregano und Majoran
- Basilico - Basilikum
- Timo - Thymian
- Prezzemolo - Petersilie
- Menta -Minze
- Aneto - Dill
- Finocchio - Fenchel
- Typische Gewürze der italienischen Küche
- Aglio - Knoblauch
- Pepe nero - schwarzer Pfeffer
- Noce moscata - Muskatnuss
- Zafferano vero - Safran
- Alloro - Lorbeerblatt
