Tomaten

Das wohl mit Abstand wichtigste Gemüse der italienischen Küche ist die Tomate. Beginnend bei der typisch italienischen Pizza über diverse Pastasoßen, diverse Vorspeisen wie Antipasti und Caprese bis hin zu Salaten. Überall findet sich der flüssigkeitsreiche Vitamin-A-Spender, schmeckt fruchtig und frisch und lässt sich obendrein auf verschiedene Arten zubereiten.


Die Tomate wird als ganze Frucht, gehäutet und / oder entkernt ebenso verwendet wie in Scheiben oder Würfel geschnitten. Als rohes Gemüse ist sie dabei ebenso schmackhaft wie gekocht (zwischen 5 und 45 Minuten, je nach Gericht), gebacken (zwischen zehn und 20 Minuten) oder auch gegrillt.

Je nach Verwendung der Tomate in einem Rezept ist es ratsam, die Frucht vor der Nutzung zu blanchieren, also einige Sekunden mit kochendem Wasser zu Überbrühen. Dadurch löst sich die Fruchthaut leicht ab, so dass sie einfach mit einem scharfen Messer angehoben und abgezogen werden kann.

Während die meisten vorrangig die roten Tomaten kennen und mögen bietet der Handel inzwischen auch andersfarbige Tomaten an. Man findet mittlerweile beispielsweise gelbe, orangefarbene und schwarze sowie grüne Tomaten, welche jedoch nicht mit den unreifen roten Tomaten verwechselt werden sollten. Tomaten gehören ebenso wie Auberginen zu den Nachtschattengewächsen (Solanum) und besitzen in unreifem Zustand noch einen gewissen Gehalt an Solanin. Entsprechend sollte stets der grün bleibende Strunk (Ansatz zur Pflanze) entfernt werden, da in diesem der Giftstoff ebenfalls enthalten ist. Die Form der Tomate reicht von kleinen Kirschtomaten bis hin zu großen Fleischtomaten, die durchaus so groß wie die Hand eines Erwachsenen werden können. Üblich ist die normale Tomatenform mit einem Durchmesser von rund 5 bis 9 cm.

Über die Verwendung der frischen Frucht hinaus bieten sich auch die im Handel erhältlichen Tomatenprodukte wie passierte und getrocknete Tomaten sowie Tomatenmark für die Zubereitung der typisch italienischen Speisen an. Moderne Konservierungsmethoden enthalten durch die schnelle Konservierung vor Ort teilweise sogar mehr Nährstoffe als frische Tomaten, die gerade in den Wintermonaten über weite Importwege den Weg in unsere Geschäfte finden.

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