Möhren
Das orangefarbene Wurzelgemüse, die Möhre oder auch Karotte, gehört ohne viel Aufhebens in der italienischen Küche ebenso zu den viel verwendeten wie auch wenig bemerkten Gemüsesorten. Ein ähnliches Schicksal widerfährt ihr übrigens auch in unserer eigenen Traditionsküche. Dabei sind ihre Anwendungsmöglichkeiten vielfältig, gesund und lecker zugleich.
In Form von Rohkost kann die Möhre in Scheiben, Stiften oder geraspelt sowohl als Beilage als auch als Zutat beispielsweise in Salaten dienen. In der italienischen Küche gehört sie darüber hinaus durchaus auch zu den Gemüsesorten, welche für die typischen Antipasti verwendet werden. Gekocht hingegen findet die Möhre (zumeist in Würfel geschnitten) auf unterschiedlichen Pizzavariationen einen zumeist unbemerkten Platz. Man findet sie aber auch in Pastasoßen, als Zutat in Suppen (Bestandteil von Suppengrün), Aufläufen oder in Variationen von Mischgemüse. Besonders gut harmoniert das Aroma der Möhre mit dem der Tomate und verfeinert somit eine Vielzahl von Tomatensoßen, ohne dass der Esser etwas davon bemerkt.
Zubereitet wird die Möhre roh (beispielsweise mit ein wenig Zitrone angemacht), blanchiert, gedämpft, gedünstet oder gekocht. Dabei benötigt sie eine Zubereitungszeit von vier bis fünf Minuten beim Blanchieren, beim Dämpfen ungefähr 15 Minuten, Dünsten dauert 45 bis 60 Minuten und das Kochen zwischen zehn und 15 Minuten. Was viele nicht wissen: auch gebraten und mit etwas Butter und Petersilie verfeinert ist die Möhre ein echter Leckerbissen.
- Gemüse in der italienischen Küche
- Typische Gemüsearten
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